#1 RE: Staccatogedanken von KazikluBey 11.02.2005 00:23

Staccatogedanken (11.02.2005)

Streiken soll die Seele
Im Zeitalter der Trübsinnigkeit
Kleines Rädchen dreht sich weiter
Unabhängig von all den anderen

Schwarzgefärbter Himmel
In der Sommernacht
Der Duft der Unschuld
Steigt mir in ein Sinnesorgan

Der Liebe höchster Mentor
Reicht Dir die Rose unverblüht
Welch kostbare Gabe
Welch teurer Preis

Kleine Welt ergibst Dich nicht
Leben ist ein komödiantisches Wort
Jeder verliert ein Stück Herz
An diesem großen Punkt

Der sinnliche rote Saft
Benetzt nun Deine Lippen
In diesem Blick gefangen
Durch diese Tat verbannt

Der Zweifel in den Geist gesät
Die Angst als Samen der Verletzlichkeit
Öffnete das Tor so weit
Ergebe mich voll und ganz

Vertrocknete Knospe der Geborgenheit
Gedeihst in diesen Händen
Der Ast ach was ein Zweig
Bricht schneller als man denkt

Die Panik fräst Gedanken
Am Firmament des Wahnsinns
Sonnenlicht erwärmt den Narr
Vertrauensselig war er schon eh

Heller Glanz umströmt dies Herz
Geflutet mit Glückseligkeit
Vertiefter Schmerz entzündet sich
Eine Narbe erinnert vielleicht daran

Engelsflügelfedern fallen schwer herab
Wie die trägen Schneeflocken
In der Idylle des Winters
In der Unendlichkeit des Seins

Am Ufer gestrandet
Entgangen dem Sturm
Gepeinigter Meister
Des irdischen Leids

Erlebst doch die Kraft der Liebe
Lasse den Zweifel dort doch liegen
Ein Lidschlag ist vergangen
Bin wieder hier

[ Editiert von Moderator KazikluBey am 11.02.05 13:22 ]

[ Editiert von Moderator KazikluBey am 17.02.05 23:50 ]

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