#1 RE: Kommunikation von Jee 30.12.2004 08:33

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Kommuniziere ich besser, ohne dass ich weiß, was meine Nervenzellen bei eingehenden Sinnesreiszen ohne mein Zutun in mir veranstalten?

Auf der Suche nach der Antwort stieß ich auf no-norm.at:


Raum und Zeit: Wie ist Kommunikation möglich?

Gestaltung der Kommunikation materiell und immateriell, und der physikalische Aspekt beim Entwerfen.

Wie sah die Kommunikation vor unserer Zeit aus und wie entwickelte sie sich seitdem?

1. Die Gestaltung materiell

1.1 Schriftzeichen/symbolische Zeichen - geschichtliche Entwicklung
1.2 Höhlenmalereien/urzeitliche Symbole

Höhlenmalereien sind die ersten überlieferten Schriftzeichen, die bis in unsere Zeit erhalten geblieben sind. Es gab wohl schon vorher gezeichnete Abbildungen, doch diese sind aufgrund ihrer Maltechnik nicht witterungsbeständig gewesen, z.B. Kreide- oder Erdzeichnungen. Meist wurden dreidimensionale Gegenstände durch schnitzen oder ritzen in harte Materialien eingearbeitet. Dies sind erste Spuren symbolischen Denkens. Das Abbild diente, als für das Auge wahrnehmbares Zeichen, dass für jeden verständlich war, der das Original vorher schon einmal gesehen hat.
In der Urzeit war aber auch andere Kommunikationsweisen verbreitet, wie z.B. Zeichensprache oder Gebärdensprache.

Dir frühesten Abbildungen können in zwei Arten von Abbildungen eingeteilt werden:
a) Abbilder der Natur: Es wurden besondere Dinge abgebildet, wie z.B. besonders schöne Tiere oder auch besondere Ereignisse wie vielleicht die vermeindliche Landung eines Auserirdischen, der dann als Mann mit einem Helm abgebildet wurde.
b) Gegenstandslose Bilder: Sie dienten wohl zur Dekoration oder fungierten als Namen oder Stammeszugehörigkeitssymbol.


Trennung der Höhlenmalereien in analoge und digitale Zeichen.

Die Bilder zeigen eine erstaunlich genaue Trennung zwischen figürlich, analogen und geometrisch, digitalen Abbildern. Doch aufgrunddessen das uns aus dieser Zeitepoche nur wenige Zeugnisse der damaligen Kommunikation erhalten sind, ergibt sich aus dieser strengen Trennung in analog und digitale Abbildungen ein Widerspruch. Wenn man die Hyroglyphen als Forschungsgrundlage heranzieht so ergeben diese, dass umso älter eine Schrift wird um so bildlicher wird sie. Dieses früheste Feld menschlicher Kommunikation ist aufgrund fehlender Erkenntnisse weitgehend unerforscht. Doch bleibt abschliessend zu sagen das aus den wenigen Quelle über die wir verfügen herausgeht, dass der Urmensch nicht ein primitiver Mensch war, sondern er war gesellschaftlich organisiert , was eine Kommunikation vorraussetzt.

1.3 Ein Geschichtsüberblick über die Kommunikation in der Frühzeit.

Um etwas Abbilden zu können musste man die Werte eines Gegenstandes erfassen, wie z.B. Schatten, Spiegelbilder, Geruch etc. Es sind Werte die zum Original gehören, trennt man diese vom Original und erschafft so ein Abbild so steht dies stellvertretend für das Original. Das Abbild ist nur für den visuelle Kommunikationskanal des Mensch ausgelegt und kann nur durch ihn aufgenommen werden. So wird es möglich jemandem einen Gegenstand zu verdeutlichen ohne ihn greifbar vor sich zu haben.
So wie die Abbilder entwickelten sich auch einfache Zahlensysteme, die vielleicht durch aufeinanderschlagen zweier Gegenstände zur Verdeutlichung der Anzahl und der daraus entstehenden Kerben zu verstehen sein könnte. So kann die Zahl 5 als fünf Scharten oder Striche dargestellt werden. Woraus später die römische Fünf entstand als Abbild einer ganzen Hand (fünf Finger) und die römische Zehn, zwei Hände.

Wie ist es möglich ein Abbild zu schaffen und was für Erkenntnisse sich dazu notwendig?

Die Abbildung ist die Reduktion des realen Objekts auf den visuellen Kommunikationskanal. Der Mensch verarbeitet das aufgenommene Bild und erkennt dadurch hinter dem künstlichen Abbild das Original.
Aus den einfachen Zeichen und Abbildern entwickelten sich nach und nach feste Symbole die eine breite Masse der Menschen verstand, da sich die Bedeutung eines Symbols verbreitete und so die Symbolik von vielen anerkannt wurde. Ein Zeichen erhält die Bedeutung nur durch die Übereinkunft jener die das Symbol benutzen.
Daraus entwickelte sich beim Menschen ein allegorisches Denken das Symbole mit ihrer Bedeutung wahrnimmt, oder auch Symbolkombinationen (z.B. Friedenstaube, besteht aus weisser Taube und einem grünen Zweig) zu verstehen vermag.

Ein Beispiel für ein Symbol hinter dem sich eine ganze Reihe Assoziationen verbergen ist das Hakenkreuz, wenn man diese Wort hört erweckt dies in einem Menschen unzählige damit verknüpfte Gedanken und jeder ist sich sofort über die Bedeutung des Symbols bewusst, selbst ohne das Symbol zu sehen.

1.4 Die Entwicklung der Schrift

Wie entwickelte sich unsere Schrift, wo ist ihr Ursprung und wohin wird diese Entwicklung führen?

Die früheste vollständig übersetzte Schrift entstand etwa 2000 Jahre vor Christus in Griechenland, es war eine vokallose Keilschrift. Die 1917 übersetzte Schrift bestand aus 30 Zeichen in semitischer Sprache. Durch die Kanaäer und später die Phönizier wurde die Schrift im ganzen Mittelmeerraum verbreitet. Aus diesem Alphabet entstanden drei weitere Alphabete, das phönizische, das hebräische und das aramäische.
Die Römer übernahmen später das phönizische Alphabet änderten zum Teil Buchstaben, fügten welche hinzu und liessen Buchstaben weg. Daraus entstand das lateinische Alphabet das wir heute noch benutzen. Wir benutzen also eine Schriftform die seit über 2000 Jahren besteht und deren Wurzeln über 4000 Jahre in die Geschichte zurückführen. Die einzigen Veränderungen sind kalligraphisch Variationen und unzählige Schrifttypen. Auch wurden neue Schriftgeräte erfunden (Bleisatz, Computer, etc.), doch das sind alles nur technische Weiterentwicklungen am Alphabet ansich hat sich seitdem nichts grundlegendes geändert.

1.5 Schrift verändert die Welt.

Was sind die Hauptaspekte der Schrift und warum ist sie als Kommunikationsmittel so wertvoll? Es stellt sich die Frage welche kulturelle Leistung die Schrift eigentlich erbracht hat. Schrift ist ein Denkmal, dass Aussagen (immateriell) widerstandsfähig gegen das Vergessen und Verfälschen macht. Die Schrift bremst den Denkapparat des Menschen ab, er wird zum überlegen, nachdenken und nachlesen animiert. Sprache ist auf einen Moment beschränkt, wenn sie nicht verstanden wird, muss sie wiederholt werden, wenn sie eine falsche Aussage macht, muss die Aussage neu formuliert werden.
Im Gegensatz dazu ist die Schrift langlebiger, sie kann mehrfach wiederholt werden, sie kann so oft geändert und umformuliert werden, bis die Schrift in der Weise die Aussage des Autors verdeutlicht wie er es sich vorstellt.
Als Beispiel hierfür kann man den Vergleich zwischen einem Zeitungsinserat und einem Fernsehwerbespot anführen. Der Fernsehspot ist nur kurzzeitig, nicht aufgenommene Informationen gehen verloren. Das Zeitungsinserat kann immer wieder nachgelesen werden, die Informationen sind dann verfügbar wenn man sie braucht.

Ein weiterer grosser Fortschritt der Schrift war die Transportfähigkeit. Die Botschaft kann weit vom Autor entfernt entsandt werden, ohne dessen zutun. Dadurch kann Schrift auch gelagert werden (Geschichtsschreibung). Die Gegenwart wird kontrollierbarer und festhaltbarer. Es kann mit Empfängern kommuniziert werden die noch garnicht geboren sind. Schrift machte die Geschitsschreibung erst möglich, sowie Erkenntnisse aus Wissenschaften festzuhalten. Auch Gesetze wurden überall gültig durch eine einheitlich niedergeschriebene Gesetzgebung.
Die Bibel stellt wohl das umfassenste Beispiel dar, sie ist sowohl Geschichtsschreibung alsauch Glaubenssatz für viele Millionen Christen.

Schrift macht eine Kommunikation ohne Augenkontakt möglich. Es muss kein direkter Kontakte zwischen Sender und Empfänger bestehen, so dass Kommunikation möglich wird. Schrift ist ein Mittler zwischen Sender und Empfänger. Wer schreibt verleiht dem Text ein Eigenleben, dass unabhängig vom Körper des Autors funktioniert. Schrift ist also eine Art Stellvertretend-Sender. Durch Schrift verlor der persönliche Kontakt zwischen Sender und Empfänger die Bedeutung, was zu einer unpersönlicheren Weise der Kommunikation führt. Das Auge ersetzt Mund und Ohr.
Im europäischen Zivilisationsprozess wurden visuelle Erlebnisse über den persönlich sinnlichen Kontakt gestellt, dies führte zu einem lesenden Erleben ohne das dazu Kontakt mit anderen nötig war.

1.6 Ist eine Ende der Schriftkultur abzusehen?

Schrift bestimmt immernoch grosse Teile der Kommunikation, selbst elektronische Medien können sich nicht von handschriftlichen Unterlagen befreien, denn für jede Fersehsendung ist ein Regie- oder Drehbuch nötig, dass nach wie vor geschrieben ist. Es findet aber eine Wandlung vom aktiven schreiben zu passivem schreiben statt. Die Schrift ist also fest mit der Kommunikation verbunden und ist gemessen an der Menschheitsgeschichte eine noch sehr junge Kommunikationsform.

Man stelle sich vor aus jeder Generation Menschen würde ein Vertreter erwählt und man hielte ein Menschheitstreffen ab, so wären ca. 200 000 Menschen versammelt. Von diesen Menschen hätte nur 150 Schriftkultur erlebt und für nur ein Dutzend wäre lesen und schreiben ein Allgemeingut gewesen.

2. Gestaltung immateriell.

2.1 Die Gestaltung innerhalb des Körpers.

Wie läuft die Informationskette innerhalb des Körpers ab wenn ein Reiz aufgenommen wird?

Die kleinst Einheit zur Aufnahme von Signalen ist die Nervenzelle. Sie leitet mit unglaublicher Geschwindigkeit Informationen weiter, verarbeitet diese und leitet die daraus gewonnenen Erkenntnisse weiter. Das gesamte menschliche Nervensystem besteht aus mehreren Millionen von Nervenzellen. Dies ergibt ein vielseitiges Netz von Informationsaufnahmemöglichkeiten.
Das Nervensystem gliedert sich in drei Teile:
a) Eingänge: Dies stellen die Sinnesorgane dar über die die Informationsaufnahme stattfindet.
b) Ausgänge: Es sind grundlegend die Muskeln, die ihrerseits Körperteile bewegen die zur Aussendung von Informationen dienen.
c) Nervensystem und Gehirn: Das Nervensystem stellt das Transportmedium der Reize dar, das Gehirn verarbeitet die Reize, es ist also die Zentrale des menschlichen Informationsaufnahme und - aussendungsapperats.

Wie ist das Gehirn, die Steuerzentrale unseres Nervensystems beschaffen?

Das elementare Element des Nervensystems ist das Gehirn. Es nimmt alle eingehenden Reize auf, ordnet und filtert diese in relevante Signale vergleicht diese mit anderen Informationen und erzeugt so einen bestehenden Eindruck der aufgenommenen Sache.
Die Informationskette von der Aufnahme bis zur Auswertung läuft nicht direkt ab. Ein Bild reizt im Auge tausende von Nervenzellen an, die das Bild in elektronischen Reizmustern umgewandelt ins Gehirn transportieren, welches die Reize wieder zerlegt und davon erneut ein Bild erstellt. Versuche mit Resusaffen haben ergeben das das Gehirn mit einem maschienensprachlichen Ja/Nein-Schema arbeitet. Doch ob diese Versuche auf den Mensch übertragen werden können ist umstritten.
Wir sehen die Welt nicht so wie sie Ist, sondern wie unser Körper sie aufnimmt. Die Vorstellung die wir von unserer Welt haben ist abhängig von der Funktionsweise unserer Organe.

Welche Fragen dienen zur Verdeutlichung und Verarbeitung eines aufgenommenen Reizes?

Es werfen sich jetzt grundlegende Fragen auf die den Verlauf eines Reizes hinterfragen:
a) Woher kommt die Nachricht die wir empfangen?
b) Worauf bezieht sie sich?
c) Mit welchem Code ist sie zu entschlüsseln?
d) Auf welchem Träger ist sie geschrieben?
e) Wie werden sie dem Empfänger übermittelt.

Diese Fragen laufen, ohne das es uns bewusst wäre, bei jeder Reizaufnahme in unserem Gehirn ab. Ohne unser Zutun werden die Fragen beantwortet und der Code der Signale entschlüsselt.

2.2 Die Immaterialität der Gestaltung.

Wie stark ist die Kommunikation dabei zu zu entmaterialisieren?

Die immaterielle Gestaltung oder die Immaterialität der Gestaltung ist geprägt durch eine entmaterialisierte Wirklichkeit. Indem wir eine Materie nur als aufgelöste Formel aufnehmen und diese in unserem Gehirn wieder zusammensetzen, entsteht ein Eindruck. Eine materielle Substanz muss also in eine immaterielle Information transformiert werden und diese Information kann durch Übertragungsmöglichkeiten (Schallwellen, Licht, Reize, etc.) weiterverbreitet werden. Immaterielle Formen der Kommunikation stellen einen universellen und variablen Fluss von Informationen dar (z.B. Laute, Reize, etc.). Die ist vorallem auf die neuen Systeme der elektronischen Medien anwendbar. Kennzeichnend für diesen Sachverhalt ist, dass die Trennung zwischen lebendigem Subjekt und totem Objekt, sowie zwischen Geist und Materie teilweise aufgehoben wird.

Ein Beispiel für den Imaterialisationsprozess in der Kommunikation ist die erste Landung eines Raumschiffes auf dem Mond. Ohne Kommunikationsmittel wäre dieses Experiment gar nicht möglich gewesen (Grossrechneranlagen, Video-Kameras, Fernsehen, etc.). Es wurden Eindrücke, durch die Übertragung der Landung auf den Fernsehgeräten, vermittelt die nur die Astronauten erlebt hätten (1. Immaterialisationsstufe). Die Astronauten waren zwar auf dem Mond doch sie hatten keinen Kontakt mit ihm. Sie waren von der materiellen Umgebung abgetrennt. Die Astronauten stellten ein intelligentes und flexibles Trägersystem dar, das zur Übermittlung von Informationen diente (2. Immaterialisationsstufe). Es wurden Messungen an den Körpern der Astronauten durchgeführt, die Erkenntnisse darüber bringen sollten, wie der Mensch auf die Begebenheiten der Mondoberfläche reagiert.
Der Mensch ist dadurch nichtmehr allein informationsaufsaugender Empfänger, elektronische Medien übernehmen dies zunehmend, der Mensch ist auch Informationslieferant. Doch der dazwischenliegende Prozess läuft in einer immateriellen Ebene ab, in einem elektronischen Informations- und Kommunikationssystem. Somit hat das Wissen aufgehört eine allgemeine Domäne des menschlichen Geistes zu sein.

Wie gross ist die Distanz die eine immaterialisierte Kommunikation bewirkt und wie wirkt sich diese Distanz auf den sozialen Verhaltensraum aus?

Diese Immaterialisation der Kommunikation scheint die Distanz zwischen Sender und Empfänger noch grösser zu machen, als es beispielsweise die Schrift getan hat. Doch wenn wir diese Aussage in Relation mit unserem Zeitgeist setzen ergibt sich eine weitere Komponente. Die Immaterialität der Kommunikation stellt eine neue Produktivkraft dar, was einen gewichtigen Wirtschaftsfaktor darstellt. Es gibt die Möglichkeit Wissen nicht nur auf einige wenige Köpfe zu beschränken, sondern durch einen Wissens- und Technologietransfer universell verfügbar zu machen.
Diese immaterielle Kommunikationsform passt also in unsere heutige soziale Struktur die auf wirtschaftliche Konzepte ausgelegt ist, und ohne diese Kommunikationsformen wäre unser Wirtschaftssystem nicht möglich.


3. Der physikalisch Aspekt beim Entwerfen.

Welche pysikalischen Prozesse laufen bei der Kommunikation ab ?

3.1 Der Wandel in der in der Kommunikation.

Es vollzog bzw. vollzieht sich ein Wandel in der Kommunikation. Von dem direkten zwischenmenschlichen Austausch von Informationen zu einem komplexen System des vielfältigen kommunizieren könnens. Die Information stellt einen Rohstoff in diesen komplexen Systemen, von Wahrnehmungs-, Denk-, und Kommunikationsprozessen, dar. Die Kommunikation wird mehr und mehr aus dem menschlichen Geist verdrängt. Reizaufnahme ist nicht mehr nur die Domäne des Menschen.

Der Mensch stellt den universellsten Kommunikationapperat dar.

Trotzallem ist er aber noch das universellste und perfekteste Medium das Reize aufnimmt. Dadurch bildet sich die Gefahr einer Informationsüberbelastung, was zu einer unüberschaubaren Informationsfluht führt. Dadurch verliert der Mensch den direkten gefühlsmässigen Kontakt zur Wirklichkeit, was eine Auswirkung der Immaterialisierung der Kommunikation darstellt.

Wie wirkt sich eine Eigendynamik der kommunikation auf den sozialen Verhaltensraum aus, und in welchem Verhältnis steht diese Eigendynamik unserer technologisch informartisierten Wirklichkeit?

Der Mensch ist in manchen Beziehungen dem technologischen Fortschritt nicht gewachsen. Können also somit durch die Kommunikationstechnologie gesellschaftliche Probleme über wunden werden?
Dies könnte der Fall sein, falls der blosse Selbstzweck und die Eigendynamik apperativer Systeme bewältigt wird. Die Informationen mussen unabhängig und geordnet dem Empfänger übermittelt werden können. Die Gestaltung muss versuchen die technologisch informatisierte und entmaterialisierte Wirklichkeit besser zu verstehen und somit einen bedürftnisgerechten und humanen Umgang mit den Rohstoff Information zu ermöglichen. Die Technik drängt dazu immer bessere Lösungen in der Kommunikation zu finden, so dass dadurch eine Eigendynamik der Kommunikationsinstrumente entseht. Doch darf nicht nur der wirtschaftliche Aspekt bei diesen Forschungen eine Rolle spielen, sondern ganz entscheidend auch der soziale Gesichtspunkt.

© Copyright 2002 | Andreas Ingerl

Literaturnachweis:

Werner Hadorn, Mario Cortesi
Menschen und Medien 1
AT Verlag

Peter Zec
Informationsdesign
Edition Inferforum

#2 RE: Kommunikation von Judith7 30.12.2005 12:47

Danke! Dieser Artikel ist sehr aufschlußreich.
zu Punkt 2.1 und den grundlegenden Fragen und der Verarbeitung eines aufgenommenen Reizes ist möglicherweise noch einiges zu ergänzen.
Wir vergleichen im Bruchteil von Sekunden auch diesen neuen Reiz mit bereits aufgenommenen und assoziieren. Alte Erfahrungen mit ähnlichen Reizen lassen uns diesen neuen beurteilen.
Gruß
J

#3 RE: Kommunikation von Jee 31.12.2005 17:34

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Sicher kann man noch so manches dem Thema hinzufügen, Judith,
und ich bin um jede Überlegung dankbar.
Der Artikel erscheint zunächst sehr wissenschaftlich,
hat aber m.E. viel Interessantes zu den Grundlagen der
Kommunikation, die den Menschen der Neuzeit, wie mir scheint,
zunehmend abhanden kommt.

#4 RE: Kommunikation von no-norm.de 27.02.2007 11:46

Es freut mich das der Artikel hier wahrgenommen wurde

Der Artikel liegt schon eine ganze Weile zurück. Damals waren viele Gedanken und Ideen pure Utopie, die heute (auch durch die IT-"Revolution") zumindest nähergerückt sind.

Es gibt viel neues zu berichten und ich beschäftige mich immer noch mit diesem Thema(en)!

Wenn jemand noch mehr wissen möchte, kann er mir gerne hier eine Nachricht hinterlassen!

#5 RE: Kommunikation von Jee 27.02.2007 20:19

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Mich hat der Artikel angesprochen.
Nur durch Kommunikation werden unsere eigenen Gedanken als Vorträger der Entwicklung unseres Tuns bestätigt, weiterentwickelt oder verworfen.
Die multiplen Mechanismen der Kommunikation besser zu kennen kann auch bedeuten, besser zu kommunizieren, denke ich.

Deshalb würde ich gern mehr über Deine Definitionen zur Kommunikation lesen...

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